Berger Julian

01

Wie ich arbeite

  • Erst zuschauen, dann bauen.Ich sehe mir an, wie die Arbeit heute wirklich läuft, und rede mit den Leuten, die sie täglich machen. Was am Schreibtisch logisch klingt, sieht im Betrieb oft anders aus.
  • Die Regeln kommen vor dem Code.Bevor etwas gebaut wird, schreiben wir auf, was heute in einem Kopf steckt. Das ist der Teil, den niemand gerne macht — und der darüber entscheidet, ob es funktioniert.
  • Die Zugänge gehören Ihnen.Alles läuft auf Konten, die auf Ihren Namen laufen. Die Dokumentation liegt bei Ihnen, und nichts ist so gebaut, dass nur ich es verstehe.
  • Ein Nein ist auch ein Ergebnis.Wenn sich etwas nicht rechnet, sage ich das. Ein Ablauf, der ohne Aufsicht laufen soll, muss die Sorgfalt wert sein, die er kostet.
02

Warum ich das mache

Menschen sind zu mehr da, als dieselbe Arbeit jede Woche von Hand zu wiederholen.

Das ist keine Floskel, sondern der Grund, warum es diese Seite gibt. Wiederkehrende Büroarbeit kostet nicht nur Stunden — sie kostet die Aufmerksamkeit, die für die eigentliche Arbeit fehlt.

Mein Abschluss ist in Architektur, und schon dort lag mein Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz und Automatisierung. Aus dem Studium ist mir vor allem eine Reihenfolge geblieben: erst verstehen, wie etwas benutzt wird, dann bauen. Ein Ablauf ist am Ende nicht viel anders als ein Grundriss — nur dass hier Informationen hindurchlaufen statt Menschen.

Ich halte die heutige KI für das, was die Dampfmaschine in der ersten industriellen Revolution war. Die hat die Menschen nicht ersetzt, sie hat verschoben, was von Hand gemacht werden muss. Betriebe, die früh damit anfangen, tun sich später leichter — nicht weil die Technik beeindruckt, sondern weil sich die Arbeit anders anfühlt.

Genau darum geht es mir: Ihnen die Arbeit abzunehmen, die Druck erzeugt und nichts einbringt. Was mit der Zeit passiert, die dabei frei wird, entscheiden Sie.

DE · IT · EN